Wallfahrten am Niederrhein |
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Seit ewigen Zeiten sind Menschen der verschiedensten Glaubensrichtungen zu Orten gegangen, an denen sie ihrem Gott oder Ihren Heiligen näher zu sein schienen. Die meisten Gläubigen erhofften dabei Hilfe, Unterstützung, oder die Gnade Gottes zu erhalten. Und selbst heute im Zeitalter der Wissenschaft pilgern jährlich Millionen Menschen zu den verschiedensten Wallfahrtsstätten, um im Gebet Hilfe und Antworten auf ihre unterschiedlichsten Probleme zu bekommen. Da die heilige Maria seit jeher als Mittlerin und Fürsprecherin der Menschen gilt, sind viele Wallfahrtsorte der Mutter Gottes geweiht. Doch einige Gnadenorte entstanden erst dadurch, dass die Jungfrau Maria in der Vergangenheit einigen Menschen an diesen Orten erschienen war, bzw. Personen eine Vision von Maria hatten, so dass sie an den prophezeiten Orten eine Marienkapelle errichteten. |
Zu den weltberühmtesten Wallfahrtsorten gehört sicherlich Lourdes in Frankreich. Doch auch am Niederrhein findet man sowohl weltbekannte als auch weniger berühmte Wallfahrtsorte. Zu den meist besuchten Wallfahrtstätten gehört sicherlich Kevelaer. Hunderttausende Gläubige sowie Trost- und Hilfesuchende pilgern jedes Jahr in den kleinen Ort am Niederrhein, um im stillen Gebet oder durch die Gabe einer Gedenkkerze auf den Rat und die Fürsprache Marias bei Gott zu hoffen. Da es immer wieder zu unerklärlichen Ereignissen, wie zum Beispiel zu Spontanheilung von Kranken kommt, verstärkt sich der Glaube an Marias Hilfe und Gottesgnade mit jedem Wunder, das sich ereignet. Doch selbst wenn es zu keinen spektakulären Geschehnissen kommt, ziehen die meisten Pilger neue Kraft, sowie zahlreiche Erkenntnisse aus ihrer Wallfahrt, die für Jeden Einzelnen etwas ganz Besonderes ist. |
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Hunderttausende Gläubige zieht es jedes Jahr nach Kevelaer, um in der Gnadenkapelle, oder der Kerzenkapelle in sich zu kehren und zu beten. In der Marien Basilika finden zudem zahlreiche Gottesdienste statt. Doch auch andere Orte am Niederrhein gelten als Wallfahrtsort. So zum Beispiel die Irmgadis Kapelle auf den Süchtelner Höhen im Kreis Viersen, oder die Wallfahrtskapelle Klein Jerusalem in Neersen Nicht zu vergessen ist die Kirche St. Odilia in Dormagen Gohr. Zudem trifft der Wanderer, oder auch der Radfahrer auf seinen Wegen häufig auf kleine Marien- oder Heiligenkapellchen. |
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Und selbst ein Stück des Jakobsweges liegt auf dem Gebiet des Niederrheins. So beginnt der Rhein Maas Weg im niederländischen Millingen führt dann über Goch, Kevelaer und Straelen durch die Region Niederrhein bis nach Lüttich in Belgien. Am Niederrhein ist insbesondere die Marienverehrung ausgeprägt, daher wurden viele Statuen, Andachtsbilder und Kapellen der Jungfrau Maria geweiht. Doch auch die zahlreiche Kirchen am Niederrhein zeugen von einer Frömmigkeit der Bewohner vor allem in der Vergangenheit. Doch auch heute gehen viele Gläubige in die Kirchen und nutzen die Stille der Andachtsräume, um zu beten. |
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