Zahlreiche Denkmäler am Niederrhein zeugen von einer bewegten Vergangenheit der Region am Rhein.Einige hiervon stehen auch heute noch im Fokus der Besucher und Einwohner des Niederrheins, andere sind in Vergessenheit geraten. Manche Denkmäler stehen zwar im Zentrum einiger Ortschaften, so dass sie jedem ins Auge fallen, doch die Bedeutung vieler Denkmäler, die oft auch als Mahnmal oder Monument bezeichnet werden, ist verloren gegangen.
Dabei hatte man mit der Aufstellung den Zweck verfolgt, mit Denkmälern, Monumenten oder auch Gedenktafeln an besondere Ereignisse, sowie an Personen zu erinnern. In einigen Fällen sollen Denkmäler auch dazu ermahnen, begangene Fehler in der Vergangenheit nicht zu wiederholen. Dies wird besonders deutlich, wenn man von einem Denkmal als Mahnmal spricht. So vielfältig die Gründe für die Errichtung eines Denkmals waren, so unterschiedlich ist deren Gestaltung. So gibt es Denkmäler in Form von Statuen, Büsten und Gedenktafeln.
Aber auch einige Bäume zählen heute zu den Naturdenkmälern. Wobei die Würdigung von Bäumen bei Naturvölkern und in der Vergangenheit auch bei den Germanen am Niederrhein weitaus ausgeprägter war, als sie heute ist. So fielen in der Vergangenheit zahlreiche Baumdenkmäler der Axt zum Opfer. Doch auch steinerne Monumente wurden immer wieder zerstört. Dessen ungeachtet findet man am Niederrhein bis heute zahlreiche Denkmäler, Mahnmale, Monumente und Naturdenkmäler, die alle etwas mitzuteilen haben, bzw. Erinnerungen erhalten sollen, oder einen besonderen Menschen ehren sollen, der für die Region oder Gemeinde bedeutend war.